Montag, 16. Oktober 2017

KiTa-Eingewöhnung - Teil 3 - Aus der Sicht des Äffchens

Fortsetzung 
von Teil 1 und Teil 


Ich weiß gar nicht, was meine Mama mit ihren beiden streitenden Ichs hat…
Wir hatten heute Vormittag unser Kennenlern-Gespräch in meiner Kita. Ich konnte schon mal sehen, wer ab November auf mich aufpasst und wie die anderen Kinder so sind.

Boah, gibt es da viele Spielsachen!!! Duplo-Steine in einer RIESIGEN Kiste! Eine Kinderküche, ein gewaltiges Kuschelsofa und noch viel viel mehr. Ich konnte mir gar nicht alles in Ruhe anschauen, dazu reichte die Zeit nicht aus… Schließlich wollte ich auch gleich noch beim Laternebasteln mitmachen.

Der Erzieher ist auch total nett gewesen. Er hat mir gleich Stifte zum Malen gegeben und als ich meinen Trinkbecher verschüttet habe, hat er gar nicht geschimpft. Der ist echt tiefenentspannt und die Erzieherin auch.

Die anderen Kinder scheinen o. k. zu sein, aber die gucke ich mir nächstes Mal etwas genauer an. Denn eins steht fest: Ich muss da unbedingt wieder hin! Da kann ich tolle Sachen erleben, soviel ist sicher!

Als Mama dann mit mir nach Hause gehen wollte wäre ich gerne noch viel länger geblieben! Aber der Klügere gibt nach, dann bin ich eben mitgegangen. Nächstes Mal setze ich mich aber durch!

Das wird toll und ich kann es kaum erwarten bis November. Und am Anfang ist Mama ja auch noch mit dabei. Sie bleibt im Hintergrund, aber wenn ich Sehnsucht nach ihr habe, ist sie ganz in der Nähe.

O. k., ein bisschen doof finde ich es schon, dass Mama nicht immer bleiben kann… Wem soll ich denn dann zeigen, wenn ich etwas Tolles gebaut oder gemalt habe? Aber Mama muss wieder arbeiten gehen und vielleicht finden die Erzieher es auch prima, wenn ich etwas Neues schaffe und freuen sich mit mir. Bestimmt sogar.

Ich kann jetzt nicht versprechen, dass ich nicht traurig werde, wenn Mama die ersten Male weggeht und ich ohne sie in der Kita bleiben soll. Aber Mama sagt, sie holt mich immer wieder ab. Bisher konnte ich mich immer 100 Pro auf sie verlassen, darum vertraue ich ihr.

Wir drei werden das schon meistern, Mamas Erzieher–Ich, das Mutterherz und ich. Schließlich sind wir ein gutes Team!


Auf geht‘s!

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