Montag, 11. September 2017

Deine (neue) Rolle als Mutter - Blogparade

Diana von dem Blog "zweitoechter" startete eine Blogparade zum Thema: Deine neue Rolle als Mutter - Blogparade . Ich finde das Thema sehr interessant und auch wenn meine Mutterrolle nicht mehr ganz so neu ist, mache ich gerne mit.

Obwohl unser Äffchen ein heißersehntes Wunschkind war und ist wurden wir von ihrer Geburt dann doch ziemlich überrumpelt. Warum? Sie hat sich 4,5 Wochen zu früh auf die Welt gekämpft. Auch wenn uns wegen Vorwehen von den Ärzten schon prophezeit wurde, dass sie nicht bis zum errechneten Termin warten würde, waren wir dann doch überrascht, als es schon in der 36. Schwangerschaftswoche so weit war. Wir gingen von ein paar Tagen oder 1-2 Wochen früher aus.


Die Fruchtblase platzte, das Kind kam und ja, auf einmal wurden wir ins kalte Wasser geschmissen und waren Eltern eines Frühchens. Unsere Tochter musste ins Wärmebettchen, hatte in der ersten Nacht noch Atemaussetzer und wog weniger als 2500 g.

Nach 5 Tagen Neonatologie durften wir trotzdem schon nach Hause. Die ersten Wochen waren von Unsicherheit geprägt. Unser Kind sollte kräftig zunehmen, aufholen, was andere Kinder schon bei der Geburt auf den Rippen hatten. Bis sie kräftig genug war, um voll zu stillen, vergingen einige Wochen mit Zufüttern, Stillprotokollen und Sorgen, ob sie genug trank.

Doch irgendwann machte ich mich von den durch Ärzte und Hebammen auferlegten Zahlen, Tabellen und Protokollen frei. Ich konnte täglich förmlich zusehen, wie das Kind wuchs und gedieh und ich begann, auf meinen Mutterinstinkt zu vertrauen und nicht mehr einzig und allein an Zahlen zu glauben.

Ich "verwöhnte" mein Äffchen von vorne bis hinten mit Nähe und Liebe, denn aufgrund unserer 5-tägigen Trennung nach der Geburt hatten wir viel nachzuholen. Ich habe bis jetzt nicht damit aufgehört und auch nicht vor, dies je zu tun.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen